Krapfen stehen für Genuss und Energie, und zählen insbesondere während der Faschingszeit zur „Lieblingsbackware“ des ganzen Landes.
Fastnachtskrapfen haben eine lange, geschichtsträchtige Entwicklung hinter sich, die vom nahrhaften Fastengebäck im Mittelalter bis zum modernen Faschingsklassiker reicht. Ihre Geschichte ist eng mit religiösen Bräuchen und der Geschichte des Backens in Fett verbunden.
Erfunden wurde der feine, mit Marmelade gefüllte Krapfen angeblich von einer Wiener Hofratsköchin und Bäckerin namens Cäcilie „Cilly“ Krapf. Diese machte sich einen Namen mit ihren Cilly-Kugeln, die sie übrigens zufällig entdeckte, als ihr ein „Teigbatzen“ ins heiße Fett gefallen war. Dieser hatte einen hervorragenden Geschmack und wurde somit zum Urvater der Cilly-Kugeln. Obwohl das Prinzip ähnlich ist, variiert der Name des „Teigbatzens“ je nach Region: In Baden-Württemberg sagen wir Krapfen, die Hessen sprechen von Kräppeln, in Brandenburg heißen sie Berliner und andernorts sind es dann einfach Pfannkuchen.
Wie wir es auch nennen mögen, die traditionsreiche Teigware ist ein Symbol für die „fünfte Jahreszeit“ und verbindet uns alle. Deshalb bedanken wir uns bei allen Blutspendenden am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026 mit einem „Faschingsküchle“. Denn Teilen ist Schwäbisch
