In der heutigen Zeit sehen wir uns mit einer alarmierenden Realität konfrontiert: Frauen und Mädchen, die an Blutungserkrankungen leiden, werden nach wie vor häufig unterdiagnostiziert und unzureichend behandelt. Diese Missstände sind nicht nur eine medizinische Herausforderung, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir gemeinsam tragen müssen. Die weltweite Gemeinschaft für Blutungserkrankungen hat nicht nur die Macht, sondern auch die dringende Pflicht, diese Situation grundlegend zu verändern. Indem wir uns für die Anerkennung, präzise Diagnosen sowie angemessene Behandlungen und Pflege einsetzen, können wir die Lebensqualität von Frauen und Mädchen erheblich verbessern. Gleichzeitig wird durch diese Anstrengungen unsere gesamte Gemeinschaft für Blutungserkrankungen gestärkt.
Cesar Garrido, der Präsident der Weltföderation für Hämostase und Thrombose (WFH), bringt es auf den Punkt: „Die Anerkennung von Frauen und Mädchen mit Blutgerinnungsstörungen ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Gemeinschaft." In der Vergangenheit wurden sie oft nur als Überträgerinnen und nicht als Personen mit einer Blutgerinnungsstörung angesehen. Es ist an der Zeit, ihre Erfahrungen und Kämpfe in jeder Hinsicht zu akzeptieren und anzuerkennen. Die Priorisierung der Diagnose und Behandlung von Frauen und Mädchen ist von entscheidender Bedeutung und stärkt unsere gesamte Gemeinschaft von Blutgerinnungsstörungen. Diese Worte sind ein eindringlicher Aufruf zur Handlung, der uns alle dazu anregen sollte, aktiv zu werden.
Wir laden Sie herzlich ein, sich mit uns auszutauschen. Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert für unsere gemeinsamen Bemühungen. Teilen Sie uns Ihre persönlichen Erfahrungsberichte sowie Ihre Wünsche und Anregungen per E-Mail an Frau Dr. med. Stefanie Hammer persönlich mit – sei es in Bezug auf die Diagnose, Behandlung oder Unterstützung von Frauen und Mädchen mit Blutungserkrankungen. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und garantieren Ihnen, dass wir uns zeitnah bei Ihnen zurückmelden werden. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, das Bewusstsein zu schärfen und die Lebensqualität betroffener Frauen und Mädchen nachhaltig zu verbessern!
